Geburtstermin berechnen: Das musst Du wissen

Geburtstermin berechnen

admin
admin
Hi, das auf dem Bild ist mein Mann Chris & ich mit unserem Töchterchen Mia.
Unsere Schwangerschaft war eine aufregende Zeit, in der wir viel Neues dazu gelernt & einige spannende Dinge entdeckt haben. Wir freuen uns Dich mit unserem Blog daran teilhaben zu lassen und wünschen Dir viel Spaß auf unserer Seite!

[ratings]

Geburt berechnen – Wann kommt Dein Baby zur Welt?

Wann ist es soweit?! Diese Frage stellen sich Eltern zu Beginn der Schwangerschaft meistens als erstes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Geburtstermin zu berechnen, ob und wie diese den genauen Tag ermitteln und wie sie funktionieren, erklären wir Dir in diesem Artikel.

Wenn Du direkt zu einem Rechner möchtest, von dem Du den Tag der Geburt berechnen lassen kannst, können wir Dir den der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) empfehlen. Für diesen benötigst Du den Tag der Befruchtung oder den ersten Tag der letzten Menstruation. Hier gehts direkt zum Rechcher:

Geburtstermin berechnen: Wie geht das?

Es gibt drei Möglichkeiten um die Geburt berechnen zu können. Alle diese Methoden leiten sich von der Naegele-Formel ab, die es schon seid Anfang des 18. Jahrhunderts gibt. Benannt nach dem deutschen Gynäkologen Franz Karl Joseph Naegele (1778-1851), hat diese Formel bis heute bestand.

Was ist die Naegle-Formel?

Sie beinhaltet folgende wichtige Faktoren, mit denen diese Formel berechnet wird. Zum einen, wir wissen dass eine Schwangerschaft 40 Wochen (280-282 Tage) hat und der Geburtstermin daher der erste Tag der 41. Schwangerschaftswoche sein “müsste”.

Zum anderen benötigt Du am besten den genauen Start der Schwangerschaft bzw. den Tag des Eisprungs, das wäre dann so zu sagen die einfache Version. Man muss aber dabei bedenken, dass man nicht den Tag an dem der Sex stattgefunden hat automatisch als den Tag der Befruchtung sehen darf. Spermien können sich mehrer Tage im Eileiter aufhalten bis es zu einer Befruchtung kommen kann. Somit wäre der Tag des Eisprungs fast noch besser als der Tag der Befruchtung für die Rechnung, da man nur bis zu 24 Stunden nach diesem schwanger werden kann.

Solltest Du den Tag der Empfängnis/des Eisprungs nicht exakt wissen, was sehr häufig der Fall ist, dann funktiorniert die Berechnung auch, wenn Du den 1. Tag der letzten Menstruation und die Länge unseres Zyklus genau kennst. Bei der Formel an sich wird von 28 Tagen ausgegangen, was Du aber je nach Zykluslänge in die Rechnung mit einfließen lassen kannst.

baby

So, sicher fragst Du Dich jetzt: Und wie soll ich damit bitte ein genaues Ergebnis bekommen? Und die Frage ist vollkommen berechtigt, denn so genau ist die Rechnung nur in der Theorie, darauf werden wir nachher noch näher eingehen. Es gibt nur einfach schlichtweg keine andere Möglichkeit um zumindest annähernd den Tag der Entbindung zu ermitteln, ausser eben diese.

Hier zeigen wir Dir die Formeln:

1. Berechnung mit dem genauen Tag der Befruchtung

Dies Methode, auch Konzeptionsmethode genannt, setzt also voraus, dass Du den exakten Tag der Befruchtung oder Deines Eisprungs kennst.

Datum / Tag der Zeugung bzw. des Eisprungs  

( minus)   7 Tage  

(minus)   3 Monat  

(+ plus)   1 Jahr  

=   “Tag der Geburt”

 

2. Berechnung ohne dem genauen Tag der Befruchtung

Du kennst also den genauen Tag der Zeugung nicht, dafür aber weist Du wie lange Dein Zyklus dauert und wann der 1. Tag Deiner letzten Periode war?! Dann ist das die richtige Formel für Dich. Beachte jedoch dass hier von einem Zyklus von 28 Tagen ausgegangen wird, sollte dein Zyklus abweichen musst Du die Abweichung der Tage vom Ergebnis abziehen oder dementsprechend dazu rechnen. Das bedeutet, ist dein Zyklus 26 Tage, ziehst du 2 Tage ab, ist Dein Zyklus 30 Tage, rechnest Du 2 Tage dazu.

Datum / 1. Tag der letzen Periode  

(+ plus)   7 Tage  

(minus)   3 Monat  

(+ plus)   1 Jahr  

=   “Tag der Geburt”   (+plus/-minus deiner Abweichung)

3. Geburtstermin berechnen durch den Frauenarzt

Auch Frauenärzte beziehen Ihre Berechnungen anhand der Naegele-Formel und zwar mit dem 1. Tag der letzten Menstruation und rechnen meistens einfach pauschal mit 28 Tagen Zykluslänge. Dies kann zwar zu erheblichen Abweichungen führen, wird aber meistens im Verlauf der Schwangerschaft korrigiert. Sobald Deine ersten Ultraschallbilder gemacht werden, kann der Arzt/die Ärztin ziemlich genau sagen in welcher Schwangerschaftswoche Du Dich befindest.

geburt berechnen

Wie kannst Du die aktuelle Schwangerschaftswoche berechnen?

Um Deine aktuelle Schwangerschaftswoche berrechnen zu können, benötigst Du auch wieder einen Ausgangspunkt, wie den 1. Tag der Periode oder natürlich noch besser, den Tag Deines Eisprungs. Nun brauchst Du nur noch die Wochen bis zum aktuellen Datum zu Zählen und Du weist in welcher der 40. Schwangerschaftswochen Du Dich gerade befindet.

 

Wie genau ist die Berechnung des Geburtstermins?

So eine Rechnung, nach eine der drei Methoden, ist ja schön und gut. Aber wie genau kannst Du damit wirklich den exakten Tag der Geburt ermitteln? Wir wollen Dich nicht enttäuschen, aber Studien besagen, dass nur ungefähr 5% der ermittelten Termine, egal welche genauen Daten man zu Verfügung hat, wirklich auch zutreffen. Die meisten Babys kommen zwei Wochen vor oder nach dem errechneten Termin zu Welt.

Es spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle. Wenn Du zum Beispiel mit dem 1. Tag der letzten Periode rechnest, kannst Du immer noch nicht genau sagen wann der tatsächliche Eisprung stattgefunden hat. Denn der Zeitraum dazwischen ist bei jeder Frau anders, somit kannst Du das 24 Stunden-Zeitfenster für die Befruchtung auch nicht exakt bestimmen. Abgesehen davon ist es oftmals so, dass viele Frauen gar keinen Regelkalender führen und demnach den Start Ihrer Periode auch nicht immer zu 100% wissen.

Solltest Du Deine Schwangerschaft jedoch geplant haben, wirst Du eher die benötigten Daten, wie zum Beispiel den Tag der Zeugung oder aber den exakten Tag Deines Eisprungs wissen. Somit lässt sich der Geburtstermin mit am besten eingrenzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Tag des Eisprungs zu bestimmen, mehr Infos dazu fndest Du in unserem Artikel übers schwanger werden.

geburtstermin berechnen

Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass sich jedes Baby im Mutterleib, über die Zeit der Schwangerschaft, unterschiedlich entwickelt. Somit hat der Frauenarzt, um so weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist, immer noch die beste Möglichkeit den genauen Geburtstermin zu berechnen. Auch hierbei sind Abweichungen von ein paar Tagen durchaus normal.

 

Für wen ausser Dich ist der Termin noch wichtig?

In erster Linie raten Dir die meisten Hebammen, den Geburtstermin für Dich zu behalten oder diesen später anzugeben. Somit vermeidest Du dass Dein Umfeld unnötigen Stress aufbaut und auf Dich überträgt.

Solltest Du in einem Arbeitsverhältnis stehen, bisst Du jedoch gesetzlich verpflichtet Deinen Arbeitgeber über Deine Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung zu informieren. Der offizielle Termin, ist der in Deinem Mutterpass, anhand diesen wird demnach auch der Mutterschutz berechnet, der für Deinen Arbeitgeber wichtig ist. In der Regel beginnt dieser 6 Wochen vor der Geburt, über den genauen Beginn wird jedoch Dein Gynäkologe individuell entscheiden.

schwangerschaftswochen

Unser Fazit

Man sollte sich wirklich keinen zu großen Kopf über den exakten Tag der Entbindung machen, wenn man sieht das über 90% sowieso nicht zutreffen, verschwendest Du nur Deine kostbare Energie, die Du und Dein Baby in dieser Zeit braucht. Am Ende kommt es also sowieso anders als gedacht, das Wichtigste ist doch die besondere Zeit die Du durchlebst und dass nach der Geburt alle gesund sind.

Wir hoffen wir konnten Dir mit diesem Beitrag weiterhelfen oder vielleicht auch etwas neues beibringen? Solltest Du Fragen oder Anregungen zu diesem Thema haben, schreib uns gerne eine Mail.

Schau doch auch bei unseren anderen interesannten Themen vorbei, wir freuen uns sehr auf Deinen Besuch und Dein Feedback!

Bis bald…

Jessica, Chris & Mia

[ratings]

 

Geburtsvorbereitungskurs Online

*PS: Bei manchen Links in unseren Artikeln handelt es sich um Affiliate-Links. Für Dich entstehen keinerlei zusätzliche Kosten, falls Du über einen von diesen ein Produkt kaufst! Im Gegenteil, wir sind selbst immer auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis für Dich und uns. Wir empfehlen Dir hier nur Produkte die wir selbst ausprobiert haben oder aber bestens überzeugt davon sind. Solltest Du also über einen dieser Links ein Produkt erwerben, unterstützt Du uns mit einem kleinen Prozentsatz Deines Einkaufs und hilfst uns dabei diese Info-Seite am leben zu halten… Vielen Dank!

Schreibe einen Kommentar